Kristian Kater – unser Kandidat für den Bundestag

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SPD OV Vorstand für 2 Jahre bestätigt – Bundestagskandidaten stellen sich in Holdorf vor

Kristian Kater (6. v. links)   Paul Drees  (8. v. links)

Die Mitgliederversammlumg gab am 7.1.2017 im Hotel zur Post den Startschuss für das neue Jahr. Der Vorstand wurde für 2 Jahre bestätigt:

Inge Olberding führt mit ihren Stellvertretern Rainer Deters und Janine Wienholt die SPD in Holdorf. Die Finanzen verwaltet nach wie vor Martin Fischer ( Vertreter Thomas Börgerding) Für die Dokumentationen ist weiterhin Stephan Möhring als Schriftführer zuständig (Vertreterin Elisabeth Vodde-Börgerding) Um die Vorstandsarbeit auf breite Basis zu stellen wurden Dimitri Disner, Kim Rottinghaus und Daniel Ahrling als Beisitzer gewählt.

Die Versammlung legte Aktionen und gemeinsame Unternehmungen fest. Da Feste und gemeinsame Unternehmungen eine Gemeinschaft verbinden, beginnt das Jahr mit dem Kohlessen des Unterbezirks in Dinklage am 11. Februar. Während der Sommerferien wird der Ortsverein eine Ferienpassaktion anbieten, ein Sommerfest feiern und die politische Arbeit für die Gemeinde auf eine breite Basis stellen.

Zentraler Punkt der Versammlung war die Vorstellung der beiden SPD Kandidaten für die Bundestagswahl Kristian Kater Landkreis Vechta und Paul Drees Landkreis Cloppenburg. Der persönliche und politische Werdegang der beiden (von der OV berichtet) zeigte hervorragendes öffentliches Engagement basierend auf sozialdemokratischen Grundwerten. Paul Drees, geprägt durch Gewerkschaftsarbeit, Mitglied im Gemeinderat Garrel, sieht seinen Schwerpunkt im Bereich Arbeit und Wirtschaft, sowie in der Vereinbarkeit von Landwirtschaft, Gewerbe, Wohnen und Naturschutz. Kristian Kater, junger Famlilienvater zweier Söhne, ist mit den Jusos in die SPD hineingewachsen: Juso-Vorsitzender, Vorsitzender des Unterbezirks Vechta, Mitglied des Stadtrates Vechta und des Kreistages, beschäftigt im Büro der Bundestagsabgeordneten Gabi Groneberg. Für Kristian sind die Vereinbarkeit von Beruf – besonders von Frauen- und Familie, Kinderbetreuung, bezahlbarer Wohnraum für Geringverdiener zentrale Themen. Für ihn ist es als Vechtaer selbstverständlich, sich im Bundestag im Landwirtschaftsausschuss zu engagieren, da hier die Problem unserer Region bearbeitet werden. Hohen Stellenwert hat für beide Kandidaten, Arbeit wieder zu einem Wertfaktor zu machen und Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen zu unterbinden. Diese Themen wurden von der Versammlung umfassend mit den Kandidaten diskutiert.

Die Wahl des SPD Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Vechta/Cloppenburg wird am 12. Januar um 19.00 Uhr im Hotel Taphorn in Cloppenburg von den Delegierten getroffen.

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Unser Dorf voran bringen – SPD für Kindergartenbau in Fladderlohausen

Neben dem Holdorfer Ortskern wollen wir auch die Bauernschaften weiter entwickeln. Der Bau des neuen Kindergartens ist ein wichtiger Meilenstein. Wir haben hart gearbeitet für den Standort Fladderlohausen:

Der Gemeindekirchenrat der evangelischen Kirche stimmt für einen Bau neben der Kirche und stellt das Grundstück zu Erbpachtbedingungen zur Verfügung. Ein optimaler Standort mitten im Dorf mit sehr guten Zu- und Abfahrtsbedingungen und ausreichend Parkmöglichkeiten.

In einer Unterschriftensammlung sprechen sich die Fladderlohauser Bürger für einen Kindergarten in der Bauernschaft aus. Derzeit gibt es in Fladderlohausen 37 Kindergartenkinder, das sind 54 % des zweigruppigen Kindergartens mit Krippe. Junge Eltern bieten mit ihren Unternehmen kostenlose Arbeiten für den Neubau an. Von der Biogasanlage in unmittelbarer Nähe kann der Kindergarten mit Wärme versorgt werden. Deutliche Kostenreduzierungen für die Kommune.Wir sind der Meinung, dass es Holdorfer Eltern durchaus zuzumuten ist, ihr Kind nur 2 km nach Fladderlohausen zu fahren. War es den Fladderlohausern Jahrzehnte lang zuzumuten, ihre Kinder 8 km nach Langenberg zu bringen, ein erheblicher Mehraufwand an Geld und Zeit.

In den Ausschüssen werden die Argumente “heiß” diskutiert. “Inge Olberding von der SPD und Kerstin von Stuckrad von der ev. Kirche kämpfen wie Löwinnen” berichtet die OV. Die Holdorfer CDU Ratsmitglieder und zu unserem Entsetzen mit ihnen die Ratsherren aus Handorf-Langenberg argumentieren gegen den Standort Fladderlohausen: “Der Kindergarten muss da gebaut werden wo die meisten Kinder sind”. Dieses ist ein neues Argument, das beim Bau des Kindergartens in der vor 50 Jahren kleinen Siedlung Langenberg – 6 km vom Ort entfernt – keine Relevanz hatte.

Am Ende bringt die Abstimmung im Gemeinderat mit der knappen CDU Mehrheit (9) und der Stimme des Bürgermeisters (1) gegen die Stimmen von SPD (4) und UWG (3) und Fladderlohauser Ratsmitglieder (2) das “Aus” des Kindergartenstandortes Fladderlohausen.

Für die Bauernschaft Fladderlohausen ist eine “Jahrhundertchance” der Entwicklung vertan. Die erhoffte Lebendigkeit durch Familien und Kinder in einem Kindergarten mitten im Ort wird fehlen. Die erhoffte Standortfestigung der evangelischen Kirche in der Gemeinde Holodorf ist nicht genutzt.

 

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Ehrung nach 20 Jahren

Neben Jan-Dirk Brandt und Silvia Boye werden Elisabeth Vodde-Börgerding (Mitte) und Martin Fischer (2.v.l.) in der letzten Ratssitzung der endenden Periode für 20 jährige Ratsarbeit geehrt. Bürgermeister Dr. Krug sprach ihnen den Dank für ihr Engagement und die vielen geleisteten Stunden in den einzelnen Gremien aus. Elisabeth war Mitglied des Wirtschafts- und Sicherheitsausschusses und leitete den Jugend-Kultur- und Sozialausschuss. Elisabeth leitet seit 10 Jahren den Verein Zukunft für Jugend Holdorf e.V., der aus der Ratsarbeit entstanden, die offenen Jugendarbeit der Gemeinde u.v.a. organisiert. Martin war Fraktionsführer, Mitglied im Verwaltungsausschuss und Mitglied im Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss. Wir als SPD in Holdorf sind stolz auf unsere engagierten Mitglieder und sagen für die viele geschenkte Zeit und Kraft danke.

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Wahlergebnis Gemeinderat 11.9.2016 / SPD Fraktion

Die Gemeinderatswahl war für uns ein Erfolg. Die SPD hat einen Sitz hinzu gewonnen. Wir sind jetzt mit 5 Ratsmitgliedern vertreten. Wir nehmen es als Indiz dafür, dass die Menschen in Holdorf uns vertrauen und unseren Einsatz gemäß der sozialdemokratischen Prinzipien anerkennen.Entsprechend der Stimmenzahl sind in den Rat gewählt:

Martin Fischer 513 Stimmen / Fraktionsvorsitzender

Inge Olberding 394 Stimmen / Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Stephan Möhring 319 Stimmen / Schriftführer

Rainer Deters  202 Stimmen

Elisabeth Vodde-Börgerding  108 Stimmen

Wir danken allen unseren Kandidaten, die mit ihren Stimmen dazu beigetragen haben, dass wir in dieser Periode eine Fraktion mit 5 Leuten bilden können. Wir haben ein wenig Bewegung ins Spiel gebracht. Uns ist der Austausch und die gemeinsame Arbeit mit allen wichtig. Deshalb werden wir Interessierte als Beigeordnete in die Ausschüsse und die Fraktion einbringen.

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Gemeinderatswahl 2016 -Wir bringen Bewegung ins Spiel

16 handfeste SPD Kandidaten werden sich den Holdorfern am 11. September zur Wahl stellen. Mit 6 Frauen haben wir die stärkste Frauenbeteiligung aller Parteien – das macht uns mächtig stolz. Wir werden mit Sachkompetenz und sozialem Engagement eine gute Politik in Holdorf gestalten.

Sozial ist für uns neben der Familienpolitik auch Förderung der Wirtschaft, die den Familien gute Arbeitsplätze bietet, der Kommune die finanziellen Mittel zur Gestaltung ihrer Arbeit verschafft, was immer den Familien der Gemeinde zugute kommt.

Wir lieben es, ländlich in guter Nachbarschaft mit unseren Landwirten zu leben. Deshalb liegt uns deren Bestand und Entwicklung am Herzen.

Unsere Kandidaten sind aus verschiedenen Altersgruppen, unterschiedlichsten Berufen, aus allen Ortsteilen Holdorfs – und sie sind voller Ideen und Tatendrang.

Hier können Sie unsere Kandidaten genauer kennen lernen

Martin Fischer

Handorf-Langenberg, geb. 1965 verheiratet, 2 Kinder, selbstständiger Versicherungskaufmann, NFV Vorsitzender, Vorstand Sportverein und Schützenverein, Mitglied im Gemeinderat seit 1996,  Fraktionsvorsitzender

Stephan Möhring

Holdorf Bahnhof, geb. 1983, verheiratet, Realschullehrer, Vorstand Tennisverein, Trainer, Badminton, Mitglied der Kolpingfamilie, Leiter des Ferienlagers Holdorf, Mitglied im Gemeinderat seit 2011

Rainer Deters

Holdorf Mitte, geb. 1959, verheiratet, 4Kinder, Eisenbahner, Betriebsrat, Gewerkschafter, Mitglied im Bahn Sozialwerk Diepholz, SV Holdorf, Schützenverein, Beratendes Mitglied im Planungs-und Umweltausschuss  seit 2011

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Inge Olberding

Fladderlohausen, geb. 1950, verheiratet,  3Kinder, Förderschullehrerin Geschäftsführerin des Vereins Zukunft für Jugend, Ehrenamtliche Kinder- und Konfirmandenarbeit in der Evangelischen Kirche,Vorsitzende des AK Lokale Teilhabe, Stellvertretende Vorsitzendes des Jugend-Kultur-und Sozialausschusses, Mitglied des Gemeinderates seit 2001

Elisabeth Vodde-Börgerding

Holdorf Ost, geb. 1958, verheiratet, 2 Kinder Sozialpädagogin,Vorsitzende des Vereins Zukunft für Jugend, Theatergruppe, Flüchtlingshilfe, Mitglied im Teilhabekreis, Vorsitzende des Jugend-Kultur- u. Sozialausschusses, Mitglied des Gemeinderates seit 1996

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Dimitri Disner

Holdorf Nord, geb. 1982, ledig, Kaufmann

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Carsten Seidel

Geb. 1971, verheiratet, 2 Kinder, Schichtleiter, Mitglied im Schulausschuss, Elternrat der Grundschule, Trainer der D-Mädchen

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Janine Wienholt

Holdorf Bahnhof, geb.1989,verheiratet,  1Kind, Erzieherin, Mitglied im Teilhabekreis

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Patrick Deters

Holdorf Nord, geb. 1977, verheiratet, 3 Kinder, Industriemeister, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, Fahrradsportler

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Igor Heinz

Holdorf Bäkeesch, geb. 1992, ledig, Student

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Björn Walbröhl

Handorf-Langenberg, geb. 1983, verheiratet, kaufmännischer Angestellter, stellvertretender Kompaniechef im Schützenverein Langenberg, Hobbyfußballer

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Kim Rottinghaus

Holdorf Bahnhof, geb. 1974, 3 Kinder, selbstständige Tagesmutter, Schulvorstand der Grundschule, beratendes Mitglied im Schulausschuss

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Daniel Ahrling

Holdorf Bahnhof geb. 1976 verheiratet, 2Kinder, Tischler, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, Jugendtrainer SV Holdorf Mitglied des Schulelternrates Grundschule Holdorf

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Elisabeth Warnek-Bronsz

Holdorf Mitte, geb. 1949 verheiratet, 4 Kinder, 7 Enkelkinder, Rentnerin

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Andrej Frankowski

Holdorf Nord, geb. 1971, verheiratet, 2Kinder, selbstständiger Künstler, Malschule, Eishockeyspieler, Musikliebhaber

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Ute Rybka-Beckermann

Holdorf Mitte, geb.1965, verheiratet,  2Kinder, Erzieherin, tätig als Schulsozialarbeiterin in OBS, Koordination Ganztagsbetreuung Grundschule, Flüchtlingshilfe, Kleiderkammer

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Dafür stehen wir:

1. Wertschätzung der Vereine: Wir wollen die Förderung erhalten und weiter ausbauen.

2.  Wohnbebauung: Wir wollen ortsnahe Baugebiete entwickeln und in den Ortsteilen innerörtliche freie Flächen nutzen.

3. Wirtschaftliche Entwicklung: Wir wollen leistungsstarke und sozialververantwortliche   Unternehmen am Ort binden, sowie sinnvolle Neuansiedlungen fördern.

4. Schulstandort: Wir wollen, durch gute  Ausgestattungunserer drei Schulen gute Rahmenbedingungen schaffen, denn die Bildung unserer Kinder ist uns wichtig. Unser Ziel ist immer wieder die kostenlose Busfahrt aller Schüler.

5. Landwirtschaft: Wir wollen die bäuerlichen Strukturen erhalten.

6. Kinderbetreuung: Wir wollen flexible Kinderbetreuung durch bedarfsgerechte Öffnungszeiten und Betreuungsvielfalt, um berufstätige Eltern zu unterstützen.

7. Mietwohnungsbau: Wir wollen günstige Wohnungen für niedrige Einkommen schaffen.

8. Natur und Freizeit: Wir wollen den Heidesee erhalten und die natürliche Vegetation schützen: Keine Erhöhung der Wasserfördermenge!

9. Bürgerbeteiligung: Wir wollen die Bürger frühzeitig in Neuentwicklungen und Veränderungen in der Gemeinde mit einbeziehen Transparenz im Vorfeld.

10. Teilhabe für alle: Wir wollen die Barrierefreiheit weiter fördern, damit alle Menschen in Holdorf gut am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

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Kindergartenplätze erweitern durch Anbau – CDU kippt Infoveranstaltung für Eltern

Der Jugend-Kultur- und Sozialausschuss der Gemeinde Holdorf erarbeitet mit Hochdruck ein zukunftsfähiges Konzept für die Erweiterung der Kindergarten-Betreuungsplätze. Anbau von zwei Regelgruppen an den Kindergarten St. Elisabeth, einer Krippengruppe an den Kindergarten St. Dominikus würde die derzeit erforderlichen Plätze entstehen lassen. Bei dieser Lösung  sind  die Sozialräume und die Turnhallen, das Außengelände vorhanden. Kosten von 500000€ pro Gruppenraum sind zu erwarten. Die SPD-Fraktion favorisiert die Anbauten an die bestehenden Kindergärten,  um die für den Ort bewährten Standorte zu stärken. Anbauten sind ebenfalls der erklärte Wunsch der Leiterinnen der Kindergärten. Die SPD – Fraktion sieht insbesondere in den Kosten ein wichtiges Argument für eine Erweiterung. Bei dem von der CDU-Fraktion empfohlenen Neubau mit Umnutzungsmöglichkeiten bei Einbruch des demograhpischen Wandels in evtl. 20 Jahren entstehen Kosten von weit über   2 Mill. €. Hinzu kommen Kosten für einen Grunderwerb mit Erschließung und Bebauungsplan. Wir fürchten Mehrkosten von über 1 Mill. €, die den Haushalt der Gemeinde über die Maßen belasten werden. Es ist zu fürchten, dass die Mehrheitsfraktion im folgenden Jahr zum Ausgleich viele wichtige freiwillige Leistungen der Gemeinde, die den Familien zugute kommen, reduzieren wird: Zuschuss zum Mittagessen, Förderung der Jugendarbeit der Vereine, Bezuschussung der Busfahrkarten im Winter.

Ein Neubau würde die Unterbringung von Kindergartenkindern in Übergangsräumen über den langen Zeitraum der Realisierung erfordern.

Schlussendlich fürchten wir, dass der jetzt gepriesenen Umnutzungsoption  in etwas 20 Jahren ein jetzt bestehender in die Jahre gekommener Kindergarten zum Opfer fällt und damit ein bewährter Standort.

Die Entwicklung der Gemeinde lässt sich nicht voraus sagen, so wenig wie die finanzielleAusstattung der Gemeindekasse. Die SPD sieht in Anbetracht von nur 1,5 Mill. €, die für die Erweiterung der Kindergärten erforderlich sind, bei einem Neubau zu diesem Zeitpunkt eine Schwächung der bestehenden Standorte und eine Verschleuderung von Finanzmitteln.

Zur Abrundung der Betreuungslandschaft wurde eine Informationsveranstaltung über die Einrichtung eines Waldkindergartens geplant. Eltern sollten sich ein Bild machen. „Es gibt für diese Betreuungsform keine politische Mehrheit“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Norbert von Handorff. Und es sollten auch keine Begehrlichkeiten bei Eltern geweckt werden, die dann von der Gemeinde nicht eingelöst werden können. So wurde gegen die Stimmen der SPD eine im April im Rathaus anberaumte Informationsveranstaltung für Eltern von Kindergartenkindern durch die Leiterin des Waldkindergartens in Goldenstedt, Sabine Haust, von der CDU einstimmig abgesagt.

Die SPD hält die Verweigerung der Information von Eltern und der Auseinandersetzung mit einem potentiellen Elternwillen für sehr fragwürdig und für schlechten demokratischen Stil.

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Hochwasserschutz in Holdorf – Eine Region, die unter Wassermangel leidet und gegen Versteppung kämpft!

Seit nahezu 5 Jahren bewegt ein potentielles Hundertjähriges Hochwasser die Gemüter von Verwaltung, Gemeinderat und betroffenen Bürgern. In jahrelanger Kleinarbeit haben Planer erhoben, bemessen und berechnet; angetrieben von immer neuen Ideen und Varianten der Teilnehmer des Planung- und Umweltausschusses und des Runden Tisches.

Mögliches Hochwasser in Holdorf

Anlage 3.2 – Lageplan ÜSG Tiefenkarte

Für uns arbeiten Stephan Möhring, Martin Fischer und Thomas Börgerding an dem Projekt mit und haben die SPD -Wichtigkeiten eingebracht:

Ökologie muss in der Entscheidungsfindung eine große Rolle spielen.Eine naturnahe Umleitung wertet ökologisch auf und ermöglicht der Gemeinde mit entsprechenden Ökopunkten Zuschüsse des Landes.Weitere Verrohrung des Baches ist nicht zukunftsfähig.Favorisiert wird z.Zt. das Anlegen einer Umleitung, die bei Starkregenereignissen das Wasser des Mühlenbachs um den Ort herum leitet und soÜberschwemmung im Ort verhindert.

Die abschließend zu klärende Frage ist: Wo beginnt die Abzweigung? Wir glauben, dass  die einmalige Teichanlage des Hofes Thien durchaus einen Ökostandort für unsere Schulen und Kindergärten darstellt und somit erhalten werden muss. Auch der angrenzende Lehrpfad erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein Kleinod für Holdorf. Dieses gilt es zu berücksichtigen.

Ein wichtiges Argument für eine Umleitung des Mühlenbaches ohne Verrohrung ist eine biologische Aufwertung des Gewässers. Dieses dient einerseits Flora und Fauna, dem Erholungswert der Menschen, verhilft andererseits durch die zu erwerbenden Ökopunkte dieser Maßnahme der Gemeinde zu erheblichen Zuschüssen. Diese Gesichtspunkte dürften für jeden Naturfreund und Steuerzahler von Bedeutung sein.

Der Verlauf der Umleitung muss sich nach geographischen Gegebenheiten richten, um eine Fließfähigkeit zu erhalten. Die Eisenbahn muss unterführt werden, das Wasserschutzgebiet berücksichtigt und geschützt. Wichtig ist, dass möglichst wenige wertvolle Ackerflächen durch eine Umleitung durchschnitten werden. Genehmigungsfähigkeit und  Finanzierbarkeit stellen eine weitere Herausforderung dar.Viele Aspekte müssen unter einen “Hut”. Dies ist die Kunst des runden Tisches und im Abschluss die des Gemeinderates.

Bürgerinteressen und -einwände anhören und ernst nehmen sind uns ein wichtiges Anliegen: Anregungen und andere Blickwinkel sind in der Entscheidungsfindung eine Bereicherung. Aber Einzelinteressen müssen in das Ganze eingefügt werden und zu einer verantwortungsvollen Entscheidung führen.

Bis zum Sommer soll die Entscheidungsfindung abgeschlossen sein. Die Bürger sind immer wieder auf Versammlung und durch die Beteiligung am Runden Tisch einbezogen worden. Hoffen wir auf eine hohe Akzeptanz  aller Beteiligten und Betroffenen.

Wir wollen das Unsere dazu tun. Sprechen Sie gerne unsere drei “Experten” an.

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Asylbewerber in Holdorf – eine Aufgabe für alle

Die Kriegswirren im nahen Osten zwingen viele Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Fast 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg in Frieden und Sicherheit hat unsere Generation keine Erfahrung damit, was es heißt, Angst zu haben um Leib und Leben, Menschen im Krieg zu verlieren, zu hungern und die Heimat verlassen zu müssen.

Unseren Eltern ist nach ihrer Flucht aus dem Osten geholfen worden. Menschen hier im Westen sind zusammengerückt, haben den Fremden Wohnraum gegeben, Nahrung und eine Einbindung in die Gesellschaft – auch wenn die Situation manchem schwer war.

Jetzt sind die Europäer in allen Orten wieder aufgefordert, Menschen in Not zu helfen.

Holdorf musste bis zum Jahresende 2014  31 Asylbewerber aufnehmen. Im kommenden Jahr werden 60 hinzukommen. Eine Aufgabe, die nur gemeinsam zu leisten ist. Die SPD in Holdorf erwartet von der Kommune, dass Asylbewerber menschenwürdig untergebracht werden. Die Wohnung muss ortsnah sein, damit sie Anteil am gesellschaftlichen Leben haben, Versorgung mit Lebensmitteln und Arztbesuche, Telekommunikation und Internetnutzung  müssen gewährleistet sein.

Wir halten die Unterkünfte im Bauhof außerhalb der Siedlung Fladerlohausen am Waldrand, 4 km vom Ort entfernt für unangemessen und fordern eine Unterbringung im Ort. Von besonderer Bedeutung ist die Anstellung eines/r Sozialpädagogen/in, die sich um die Belange der Flüchtlinge kümmert.

Unser Antrag im Gemeinderat, der Presseartikel zur Flüchtlingssituation in Holdorf haben Bewegung in das Thema gebracht: Seit Anfang Januar ist Anna Isele in ihrem Büro im Rathaus Ansprechperson, sie besucht die Asylbewerber wöchtlich in ihren neu angemieteten Häusern im Dorf und kümmert sich um ihre Belange. Jedes Haus hat einen ehrenamtlichen Paten, der Sportverein bietet Fußballinteressierten Teilhabe an. An 4 Tagen in der Woche werden derzeit 2 Gruppen Sprachunterricht im Jugendtreff angeboten, finanziert vom Landkreis und unserer Gemeinde. In Holdorf ist einiges in Bewegung, viele Menschen engagieren sich. Darauf können wir stolz sein.

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DARAN LASSEN WIR UNS MESSEN ZEHN ZIELE – DAS WILL DIE SPD SCHAFFEN

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